DIE IDEE VON EUROPA

Ein gemeinsames Europa

Vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit forderten Staatsmännern und Philosophen immer wieder ein geeintes, weil friedliches Europa. Es erwuchs die Erkenntnis, dass freier Handel zwischen den Nationalstaaten das Verständnis über die Nachbarn befördert, damit eine Vertrauensbasis geschaffen wird und daraus Frieden entstehen kann.
Eigene Nationalinteressen zurückzustellen, für ein friedliches Miteinander und gemeinsames Handeln in Verantwortung, das ist der Bauplan für das geeinte "Haus Europa".
Ihre wichtigste Zielsetzung, die europäische Einigung, hatte bereits 1982 zum 30. Jubiläum unseres Verbandes unser Ehren-Oberbürgermeister Günther Hochgartz klassisch formuliert:
"Eine Einigung in Europa wird erst Wirklichkeit, wenn die Notwendigkeit erkannt wird und wenn in der Bevölkerung der Wille zur Einigung vorhanden ist."
Und ein Jahrzehnt später brachte es der damalige Vorsitzende, Stadtdirektor a.D. Werner Gillen, auf den Nenner: "Die EUROPA-UNION war von Beginn an Speerspitze der Bemühungen um die Europäische Union."
"Grenzen sind Narben der Geschichte." Vom Vater der EUREGIO - Alfred Mozer, dem großen Anreger und Freund der Bocholter Europäer, stammt diese längst klassische Formel. Welche die Hinterlassenschaft des alten Mächte-Europa souveräner Nationalstaaten benennt und zugleich das Programm für eine europäische Bürgerinitiative an europäischen "Binnengrenze" ist. "Das Gemeinsame des Gebietes, beiderseits der Grenze, ist wertvoller und bedeutsamer als das Trennende."
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