14. kreative Dialog der Europa-Union Bocholt22-09-2015

USA - Europa - Deutschland

Partnerschaft mit Nähe und Distanz

Was ändert sich wegen TTIP und der Ukraine-Krise?
Der Vorsitzende Peter W. Wahl begrüßte Ragnar Leunig, Gastprofessor an der Adam Mickiewicz
Universität in Poznan, Gastdozent am Centre International de Formation Européene (CIFE ),
Nizza/Berlin, ehemaliger Leiter der ESTA Europa-Institut Bocholt und Vor-Vor-Vorgänger im Amt
des Vorsitzenden der Europa-Union Bocholt (1976-1983), in den Räumen des Europa-Hauses.

Beim 14. kreativen Dialog diskutierte der Kreisverband über Beziehungen Deutschlands und Europas
zu den USA. Ragnar Leunig verhalf mit Impulsen zu vier Themenkreisen; 1) auswärtige Beziehungen,
2) NSA - Ausspähaffäre, 3) TTIP und 4) Auswirkung der Ukraine-Krise, zur Gesprächsgrundlage
lebhafter Diskussionen in der gut besuchten Runde und sorgte für ausreichenden Nachfragebedarf.
Zum Schluss wurde vom Entwicklungspotential derBeziehung und über die aktuelle Lage resummiert.

Ragnar Leunig als profunder Kenner der europäischen Geschichte und der aktuellen politischen Lage,
auch was die Ost-West-Beziehungen angeht, hatte zu allen gestellten Fragen zuverlässige europäische
Antworten. Die Beziehungen Europas zur USA wurden nach einer Tiefphase nach dem "9-11 Schock"
auch aus deutscher Sicht eher wieder besser. Gerade Deutschland hatte mit der zuerst zugesagten
"uneingeschränkten Solidarität" Hoffnungen geweckt, dann aber eine eher nur zögerliche Unterstützung
gezeigt und damit auch manch diplomatisches Porzellan zerschlagen.
Die Deutsche Wiedervereinigung und die Einbindung/Beibehaltung der NATO-Mitgliedschaft hatten die
Beziehungen eher verfestigt, aber gleichwohl zu Unmut in Russland geführt (NATO Grenze im Baltikum).

Eingeladen hatte die Europa-Union Bocholt gemeinsam mit dem europe-direct Informationszentrum Bocholt und der VHS Bocholt Rhede Isselburg.
P.W. Wahl  © 


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